Informationen zum Neigungsfach Sport
Seit Einführung der neuen Oberstufe gibt es am HTG die Möglichkeit, seine sportlichen Interessen und Begabungen im Rahmen eines Neigungsfachs zur Geltung zu bringen.
Die laufenden Kurse unterrichten Herr Löhmann und Herr Obrecht, der auch den kommenden 12er-Kurs übernehmen wird. Das jetzige Neigungsfach Kl. 12 belegen 18 Schüler, was sich als gute Größe erweist. Davon sind 10 Jungen und 8 Mädchen. Der Kurs wird in Kooperation mit dem Hebelgymnasium geführt, von den 18 Mitgliedern sind vier aus der Nachbarschule.
Kurzcharakterisierung des Neigungsfachs Sport:
- 4 Wochenstunden, davon 3 Praxis, eine Theorie.
- Verbindlich sind 3 Individual- und 2 Mannschaftssportarten. Bei uns sind dies in der Regel: Leichtathletik, Turnen, Schwimmen und Basketball, Volleyball. Ferner kommen in Frage: Gymnastik/Tanz (für Jungen freiwillig), Fußball (für Mädchen freiwillig). Man wird aber zur Erweiterung des Horizonts die Gelegenheit dazu bieten, die erfahrungsgemäß auch sehr gerne wahrgenommen wird. Handball ist räumlich schwierig, wird aber nach Möglichkeit auch mal gemacht.
- Wie im Pflichtfach ist ein Cooper-Test (12 Minuten Laufen) pro Halbjahr Pflicht.
- Die Anforderungen in den einzelnen Sportarten sind die gleichen wie im Pflichtfach, der Unterschied liegt in der größeren Vielseitigkeit.
- Gegenstand des Theorieunterrichts sind v.a. Sportphysiologie und Trainingslehre (u.a. die konditionellen Faktoren Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit), ferner Bewegungslehre und Biomechanik.
- Im ersten Jahr werden 3, im zweiten 2 Klausuren geschrieben.
- Gewichtung: Praxis:Theorie = 2:1
- Abitur: Die "schriftliche Prüfung" besteht aus einer 4-stündigen Klausur und dem Praxisteil.
Praxis: 3 Disziplinen aus zwei Individualsportarten nach Wahl, ein Spiel und Coopertest
Theorie: Trainings- und Bewegungslehre
Gewichtung: Praxis:Theorie = 1:1.
- Der Lehrer kann bis zu 3 Notenpunkte nach oben oder unten für Lernvoraussetzungen und -fortschritt, Fairness, Sozialkompetenz usw. von der Leistungsnote abweichen.
- Eine GFS ist in Sport sehr gut möglich und meist mit großem Gewinn für alle Teilnehmer verbunden, da man hier die Erfahrungen aus seiner Spezialsportart einbringen kann. Sie besteht i.d.R. aus einer praktischen Einheit mit theoretischer Ausarbeitung. Sie kann auch einen anderen Sport als die oben erwähnten betreffen.
Andreas Obrecht