Englisch
Englisch ist ein Kernfach am Gymnasium. Das übergeordnete Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist die interkulturelle kommunikative Kompetenz. Hier geht es weit über das reine Fremdsprachenlernen hinaus, denn das Erlernen einer Fremdsprache dient immer der Kommunikation und Begegnung mit anderen und damit auch dem Erfassen des Anderssein des Kommunikationspartners. Die Zielkulturen sind vor allem Großbritannien und die USA, aber auch andere Kontinente und Länder, wie Australien oder Indien, werden thematisiert. Die Inhalte richten sich nach dem Bildungsplan. Nach sieben oder neun Jahren Englischunterricht und dem vertieften Eintauchen in andere Kulturen können Schüler und Schülerinnen gegenwärtige Haltungen und politische Lagen aufgrund ihrer historischen Bedingtheit verstehen wie z. B. die Waffenkultur in den USA oder Großbritanniens Selbstverständnis vor dem Hintergrund des Empire oder die Entwicklung Indiens im Kontext der Kolonialisierung. Am HTG beginnen Schüler in der 5. Klasse mit Englisch. Entsprechend beginnt die 2. Fremdsprache Französisch in Klasse 6. Zusätzlich können die Schüler in der 5. Klasse zwischen Englisch und bilingualem Englischunterricht wählen (s. bilingualer Englischunterricht). Englisch wird von Klasse 5 bis 7 vierstündig, in den Klassen 8 bis 11 dreistündig unterrichtet. Danach können sich die Schüler zwischen dem fünfstündigen Leistungsfach oder dem dreistündigen Basisfach in Englisch entscheiden oder Englisch ganz abwählen, wobei sie dann mindestens eine andere Fremdsprache weiterführen müssen. Der Leistungskurs schließt mit der schriftlichen Abiturprüfung ab, im Basisfach kann eine mündliche Abiturprüfung in Abhängigkeit der anderen gewählten Fächer absolviert werden. Von Anfang an werden die Kompetenzen Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung geschult. Zusätzlich zum Lehrbuch versuchen wir, sofern es die Zeit zulässt, eine Lektüre im Laufe des Schuljahres zu lesen. Außerdem halten die Schüler regelmäßig kleine Vorträge. In der Kursstufe legen alle Schüler und Schülerinnen eine Kommunikationsprüfung ab, die aus einem monologischen und einem dialogischen Teil besteht, also konkret einem Vortrag und einem Gespräch. Am Ende von Klasse 13 erreichen die Schüler das Niveau B2 und in Teilen das Niveau C1. Das bedeutet im Hinblick auf B2 entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (kurz GER), dass sie die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können und im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen verstehen können. Sie können sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Weiterhin können sie sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben. Im Hinblick auf C1 bedeutet das, dass sie ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen können. Außerdem können sie sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium können sie die Sprache wirksam und flexibel gebrauchen. Sie können sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
FRENSHAM HEIGHTS SCHOOL
Aufgrund früherer Englandfahrten haben wir einen Kontakt zu der Privatschule Frensham Heights im Südwesten von London, aus dem sich Briefkontakte privater Natur ergeben können.KOOPERATION CARL SCHURZ HAUS, FREIBURG
Regelmäßig nutzen wir Angebote des Amerikahauses in Freiburg, das mit dem Programm „Inside America“ Muttersprachler*innen in das Klassenzimmer bringt.Nützliche Internetadressen